Außerklinische Intensivpflege · Ballenstedt

Intensivpflege,
die zu Hause stattfindet.

Beatmung, Tracheostoma, ALS, hohe Querschnittlähmung: Menschen mit intensivmedizinischem Pflegebedarf haben Anspruch auf eine Versorgung rund um die Uhr — in den eigenen vier Wänden. Wir übernehmen sie, mit einem festen Team und in fester Besetzung.

Pflegefachkraft mit Beatmungsmaske in der außerklinischen Intensivpflege
24 Stunden am Tag
an sieben Tagen die Woche
Examinierte Pflegefachkräfte
mit Weiterbildung Intensivpflege
Versorgung in der Häuslichkeit
keine stationäre Unterbringung
Leistung nach SGB V
Anträge übernehmen wir

Leistungen

Drei Versorgungsformen, ein Anspruch an die Pflege.

Was wir anbieten, richtet sich nach dem, was zu Hause tatsächlich gebraucht wird — von der stundenweisen Behandlungspflege bis zur lückenlosen Versorgung rund um die Uhr.

Häusliche Intensivpflege

Rund-um-die-Uhr-Versorgung bei Heimbeatmung, Tracheotomie, ALS oder hoher Querschnittlähmung — im eigenen Zuhause, in konstanter Teambesetzung mit fester Teamleitung.

Mehr zur Intensivpflege

Ambulante Pflege

Grund- und Behandlungspflege im gewohnten Umfeld, abgestimmt auf den Tagesablauf der Kundinnen und Kunden und die Möglichkeiten der Angehörigen.

Beratung anfragen

1:1-Versorgung

Eine Fachkraft für einen Menschen, über den gesamten Dienst hinweg — für Versorgungen, bei denen Beatmung, Absaugen und Überwachung keine Lücke vertragen.

Mehr zur 1:1-Versorgung
Pflegefachkraft bei der Versorgung eines beatmeten Patienten

Häusliche Intensivpflege

24 Stunden. Ein Team, das sich nicht ständig ändert.

Fortschritte in Medizin und Medizintechnik machen möglich, was sich die meisten Betroffenen wünschen: zu Hause zu bleiben. Damit das trägt, braucht es mehr als Technik — es braucht Menschen, die immer wiederkommen.

  • Feste Teams vor Ort. Examinierte Pflegefachkräfte in konstanter Zusammensetzung mit einer Teamleitung; bei Urlaub und Krankheit stellen wir Ersatz.
  • Therapien organisiert. Logopädie, Physio- und Ergotherapie kommen zu Ihnen; zu Arztterminen begleiten unsere Fachkräfte Sie.
  • Alltag statt Stillstand. Einkäufe, Spaziergänge, Familienbesuche, Kino, Theater, auch Urlaube — die Versorgung geht mit.
Beatmungs- und Überwachungstechnik in der häuslichen Intensivpflege

1:1-Versorgung

Eine Fachkraft. Ein Mensch. Ein ganzer Dienst.

Wo Beatmung, Trachealkanüle und Monitoring im Spiel sind, entscheidet nicht die Technik über die Sicherheit, sondern wer daneben sitzt. Deshalb versorgen wir eins zu eins — eine Pflegefachkraft für einen Menschen, kein geteilter Blick.

  • Durchgehend anwesend. Keine Tour, kein Zeitfenster — die Fachkraft bleibt den ganzen Dienst über da.
  • Beatmung und Absaugen im Blick. Werte, Kanüle und Alarme werden überwacht — und dokumentiert, nicht nur abgezeichnet.
  • Angehörige werden eingearbeitet, nicht übergangen — Sie entscheiden mit, wie der Tag läuft.

Ablauf

Vom ersten Anruf bis zum ersten Dienst.

Der Weg in die häusliche Intensivpflege ist festgelegt — und er ist der gleiche, ob Sie aus der Klinik, der Reha oder von zu Hause kommen. Die Schritte in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich passieren:

1

Erstgespräch

Sie schildern die Situation, wir klären, was medizinisch und im Wohnraum gebraucht wird — kostenfrei und unverbindlich.

2

Verordnung & Kostenzusage

Ärztliches Attest und Verordnung häuslicher Krankenpflege stellt der behandelnde Arzt aus. Anträge und Absprachen mit der Krankenkasse übernehmen wir.

3

Team & Wohnraum

Wir stellen das Pflegeteam zusammen und beraten zur Anpassung des Wohnbereichs, damit Technik und Alltag zusammenpassen.

4

Versorgungsstart

Die Versorgung beginnt nach Dienstplan. Die Pflegeplanung wird laufend überprüft und angepasst, wenn sich der Bedarf ändert.

Leitbild

„Wir schätzen, schützen und fördern das Leben.“

Selbstbestimmt

Wir sind Gäste im häuslichen Umfeld unserer Kundinnen und Kunden und respektieren deren Privatsphäre.

Respektvoll

Ein Umgangsstil, der von Respekt geprägt ist — gegenüber Kunden, Angehörigen und im Team.

Kooperativ

Unsere Dokumentation geht über die vorgegebenen Standards hinaus: ausführlich und transparent.

Individuell

Wir prüfen unsere Qualität fortlaufend und passen sie an, wo Bedarf besteht. Fort- und Weiterbildung gehört dazu.

Kostenübernahme

Wer zahlt die häusliche Intensivpflege?

Die häusliche Intensivpflege ist Teil der häuslichen Krankenpflege nach dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) — zunächst also eine Leistung der Krankenversicherung, nicht der Pflegeversicherung nach SGB XI.

Was der Kostenträger verlangt: eine Kostenzusage der Kranken- oder Unfallversicherung, dazu ein ärztliches Attest und eine Verordnung häuslicher Krankenpflege, ausgestellt vom behandelnden Arzt aus Klinik oder Reha. Beides muss medizinische Notwendigkeit und zeitlichen Umfang bestätigen.

Zur Eigenbeteiligung: Je nachdem, in welcher Höhe die Gesamtkosten nach SGB V und SGB XI übernommen werden, bleibt in manchen Fällen ein Eigenanteil. Bisher haben wir gemeinsam mit Kunden und Angehörigen immer eine tragfähige Lösung gefunden — die Einzelheiten besprechen wir persönlich.

Kostenfrage persönlich klären

Häufige Fragen

Was Angehörige uns zuerst fragen.

Was ist häusliche Intensivpflege und wann wird sie gebraucht?
Eine spezialisierte Pflegeform, die in der vertrauten Umgebung der Patientin oder des Patienten erbracht wird. Gebraucht wird sie, wenn schwere gesundheitliche Einschränkungen oder lebensbedrohliche Erkrankungen eine kontinuierliche medizinische Überwachung nötig machen — und diese zu Hause stattfinden soll.
Wer hat Anspruch auf eine 24-Stunden-Versorgung?
Menschen mit intensivmedizinischem Pflegebedarf — etwa bei Heimbeatmung, Tracheotomie, ALS oder hoher Querschnittlähmung — haben Anspruch auf eine 24-Stunden-Intensivbetreuung im eigenen Zuhause.
Welche Qualifikation haben die Pflegekräfte?
Examinierte Pflegefachkräfte, speziell für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern ausgebildet. Fort- und Weiterbildung läuft kontinuierlich weiter.
Wie wird die Pflege zu Hause organisiert und überwacht?
Am Anfang steht eine individuelle Bedarfsbewertung. Danach begleitet unser Team die Versorgung fortlaufend und passt die Pflegeplanung an, wenn sich der Bedarf ändert. Notwendige Ausrüstung wird bereitgestellt.
Welche Unterstützung bekommen Angehörige?
Bereitstellung medizinischer Ausrüstung, Einarbeitung der Angehörigen, psychosoziale Begleitung und Erreichbarkeit rund um die Uhr für Notfälle. Die hauswirtschaftliche Versorgung kann durch Angehörige oder beauftragte Dritte erfolgen.
Welche Rechte haben Patienten und Angehörige?
Anspruch auf eine qualitativ hochwertige und respektvolle Pflege — und darauf, in Pflegeentscheidungen einbezogen zu werden. Diese Angaben sind eine allgemeine Übersicht; für Ihre Situation besprechen wir die Details persönlich.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Situation.

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht — Diagnose, Wohnort und ab wann eine Versorgung gebraucht wird. Wir melden uns zurück und sagen Ihnen ehrlich, ob und ab wann wir übernehmen können.

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